UNTERSTÜTZENDE TECHNOLOGIEN

An dieser Stelle nennen wir Technologien, die für den Einsatz im ÖGD geeignet sind, weil sie zum Beispiel Arbeitsabläufe optimieren. Der individuelle Nutzen der jeweiligen Technologie steht und fällt jedoch mit der konkreten Umsetzung in der Praxis. Im Rahmen der Bewertung haben die genannten Anwendungen mindestens zwei Pilotierungen durchlaufen und ihren grundsätzlichen Nutzen bewiesen.

 

 

 

RPA-Technologie 

Mit Robotic Process Automation (RPA) lassen sich Tätigkeiten automatisieren und beschleunigen, die gleichförmig standardisierten Verfahrensabläufen folgen (z. B. replizierbare Dateneingaben, Datenabfragen, Informationsschreiben). Der Einsatz von Software-Bots kann Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern entlasten, sich auf individuelle Situationen, Ausbruchsgeschehen, Lagen oder Personen zu konzentrieren. Durch RPA können Routineaufgaben schneller abgearbeitet werden. Diese Technologie ist ebenfalls geeignet, Schnittstellenprobleme oder Interoperabilitäten zwischen Fachanwendungen und Systemen zu überbrücken bis entsprechende interoperable Anwendungen für das Gesundheitsamt verfügbar sind.

C.I.S.S. ist ein modular aufgebautes Tool, das vorhandene Arbeitsprozesse innerhalb der SORMAS-Umgebung beschleunigt. 

 

Kontaktaufnahme, Datenabfrage und Kommunikation werden digital abgebildet. Bestehende Funktionen, zum Beispiel die Übernahme von Labormeldungen werden via Robotic Process Automation (RPA) Technologie automatisiert. So können Standardfälle des Infektionsgeschehens rascher abgearbeitet werden. Sonderfälle erlernt der „digitale Kollege“ nach Anleitung oder meldet sie zur Nachbearbeitung den Mitarbeitenden. Die Implementierung der Software ist an individuelle Arbeitsabläufe bzw. Workflows anpassbar. 

 

Laut eigenem Anspruch wollen die Entwickler:innen eine schnelle, einfache und unbürokratische Soforthilfe für die Gesundheitsämter zur Unterstützung der Pandemiebekämpfung bieten.

 

Derzeit umfasst C.I.S.S. zehn Module: z. B. Kontaktverfolgung, Clustererfassung, Bescheinigungsversand, Testzentren-Meldeportal oder Falluntersuchung. Sie werden kontinuierlich weiterentwickelt. 

Vorteile

 

  • Schnell implementiert, einfache Bedienung
  • Begrenzung der Daten-Zwischenspeicherung auf ein Minimum
  • Nutzt keine weiteren Schnittstellen als SORMAS (ReST-AP)
  • Konfiguration benötigter Formulare und individuelle Anpassungen an vorhandene Prozesse in den Gesundheitsämtern übernimmt der Hersteller (Covid IT Solutions)
  • Testbetrieb und Probebetrieb sind dem Regelbetrieb vorgeschaltet
  • Automatisierung und Beschleunigung vorhandener Abläufe
  • Trainierbarkeit der RPA-Technologie
  • Bedarfsgerechte Weiterentwicklung einzelner Module
  • Entwicklung in enger Zusammenarbeit mit den Gesundheitsämtern
  • Verschiedene Dokumentationen vorhanden (u. a. DSGVO-Verfahrensbeschreibung, Onboarding Prozess)

Einsatz

 

C.I.S.S. wird seit Oktober 2021 mit SORMAS-Anbindung eingesetzt. Bis März 2022 nutzten über 25 Gesundheitsämter C.I.S.S. Nach Angaben des Anbieters wurden bis August 2022 bereits über eine Million Infektionsmeldefälle mithilfe von C.I.S.S. bearbeitet.


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